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BildungspläneNiedersachsenIntegrierte GesamtschuleReligion (kath.)

Religion (kath.) – Integrierte Gesamtschule Niedersachsen: Kompetenzen im Überblick

Welche Kompetenzen sieht der Bildungsplan für Religion (kath.) an der Schulform Integrierte Gesamtschule in Niedersachsen vor? Hier findest du die Themenbereiche und Kompetenzen (Jahrgang 5–10) auf einen Blick – und wie du daraus deinen Stoffverteilungsplan machst.

Themenbereiche:
11
Kompetenzen:
68
Gültig ab:
2009
Jahrgang 5–10Jahrgang 5–6Jahrgang 7–8Jahrgang 9–10

Aus diesen Kompetenzen deinen Stoffverteilungsplan machen? LehrerCopilot kennt diesen Bildungsplan bereits.

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Jahrgang 5–10

Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Wahrnehmungs- und Darstellungskompetenz – religiöse Phänomene wahrnehmen und beschreiben

  • Religiöse Traditionen in der Lebenswelt wahrnehmen
  • Existenzielle Lebensfragen beschreiben
  • Religiöse Ausdrucksformen wahrnehmen

Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Deutungskompetenz – religiöse Sprache und Zeugnisse verstehen und deuten

  • Religiöse und biblische Sprache unterscheiden
  • Religiöse Motive in Kunst und Medien erläutern
  • Biblische und theologische Texte interpretieren

Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Urteilskompetenz – in religiösen und ethischen Fragen begründet urteilen

  • Sichtweisen zu Gott und Sinn vergleichen
  • Lebensförderliche und lebensfeindliche Religiosität unterscheiden
  • Katholischen Standpunkt einnehmen und begründen

Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Dialogkompetenz – am religiösen und ethischen Dialog teilnehmen

  • Über religiöse Fragen begründet auseinandersetzen
  • Eigenen Standpunkt im Dialog formulieren
  • Respektvoll mit Andersgläubigen kommunizieren

Prozessbezogene Kompetenzbereiche › Gestaltungskompetenz – religiös relevante Ausdrucks- und Gestaltungsformen verwenden

  • Glaubensaspekte künstlerisch und medial gestalten
  • Biblische Texte kreativ in Lebenswelt übertragen
  • An Ausdrucksformen des Glaubens teilhaben

Jahrgang 5–6

Nach dem Menschen fragen

  • Mensch als Geschöpf und Ebenbild Gottes
  • Stärken und Schwächen akzeptieren

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften.
  • 5/6: Gottesebenbildlichkeit des Menschen; Menschenrechte / Menschenwürde; Gleichberechtigung von Mädchen und Junge, Frau und Mann; Selbstbild und Fremdbild; Akzeptieren eigener Gefühle; Konkurrenz und Konflikt; Freundschaft und Gemeinschaft
  • 7/8: Gewissenstheorien / Gewissensfreiheit; Schuld, Sünde, Strafe, Umkehr und Vergebung; Das Bußsakrament; Lebenswege und -ziele; Meine Rolle in Schule, Familie und Gesellschaft; Anpassung und Widerstand; Verantwortung der Christen für die Gesellschaft; Krisenbewältigung und Sinnfrage; Menschenbilder; Werbung, Konsum und Verzicht; Mode, Trends, Idole, Vorbilder; Freundschaft, Liebe und Sexualität
  • 9/10: Liebe, Vertrauen, Sexualität; Lebensformen, verlässliche Partnerschaft; Sakrament der Ehe; Fragwürdige Sinnangebote und ihre Gefahren; Sterben und Tod in verschiedenen Lebensaltern; Sterbe- und Trauerbegleitung; Sterbephasen und Nahtod-Erfahrungen; Sterben, Tod und Menschenwürde; Trauer und Bestattungsriten; Hoffnung über den Tod hinaus; Sündenfall und Paradies
  • Bibelstellen: Gen 1-3; Gen 4; Ps 23; Mt 5,21-48; Mt 22,34-40; Mt 25,14-30; Lk 14,15-24; 1 Kor 13,1-13
  • Grundbegriffe: Barmherzigkeit, Gewissen, Gottesebenbildlichkeit, Menschenwürde, Nächstenliebe, Schuld und Vergebung, Strafe, Sünde und Sühne, Trauer

Nach Gott fragen

  • Biblische Gottesbilder vergleichen und gestalten
  • Ausdrucksformen der Gottsuche gestalten

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang.
  • 5/6: Alttestamentliche Gottesbilder; Neutestamentliche Gottesbilder; Lieder; Riten; Meditationen und Stilleübungen; Existenzielle Lebenskrisen, die die Frage nach Gott aufwerfen; Gebete / Vater unser / eigene Gebete
  • 7/8: Erstes und zweites Gebot; Monotheismus; Gott und Götzen; Gottesbild Jesu; Glaubensbekenntnisse; Gottesvorstellungen in den abrahamitischen Religionen; Propheten; Glaube in einer säkularen Umwelt; Vorbilder
  • 9/10: Hiob; Theodizee; Glaube angesichts von Katastrophen; Atheismus; Reich-Gottes-Vorstellungen; Eschatologie / Ewiges Leben; Religiöse Biografien; Saulus - Paulus; Schöpfungsglaube und Evolutionstheorie; Zusammenhang von Gottes- und Menschenbildern
  • Bibelstellen: Gen 12 ff; Ex 3,1-10; Ex 13-14; Ex 20,1-21; Ps 4; 8; 104; Gen 1u.2; Ps 23; Buch Hiob; Jes 42,5-8; Mt 20,1-16; Mt 6,9-13; Lk 15,11-32; Apg 9,1-19; 1 Kor 15,3-5
  • Grundbegriffe: Dreieinigkeit / Trinität, Eschatologie, Glaubensbekenntnis, Gleichnis, Götze, Heiliger Geist, JHWH, Monotheismus, Reich Gottes, Theodizee

Nach Jesus Christus fragen

  • Lebensstationen Jesu einordnen
  • Herausforderung Jesu damals und heute
  • Ereignisse aus dem Leben Jesu gestalten

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Kunst, Musik.
  • 5/6: Politische Gliederung und Geographie Palästinas; Römische Herrschaft; Besondere Wirkungsstätten Jesu; Lebensverhältnisse in Palästina; Jesu Verhältnis zu den gesellschaftlichen und religiösen Gruppierungen seiner Zeit; Tora, Synagoge, Gebetsrituale, Symbole jüdischen Glaubens; Sabbat und Reinheitsvorschriften; Wunder Jesu; Jesus und die Frauen; Jesus und die Kinder; Hl. Maria, Mutter Jesu
  • 7/8: Beispiele für Nachfolge aus Antike und Mittelalter; Beispiele für Nachfolge aus der Neuzeit; Jugendarbeit des Don Bosco; Hl. Vinzenz als Gründer der Caritasvereine; Nachfolge Jesu durch Alltagshandeln; Heilungswunder; Reich Gottes-Gleichnisse; Das Schon-jetzt und Noch-nicht des Gottesreiches
  • 9/10: Passionsgeschichten; Historische Ursachen des Todes Jesu; Antijudaistische Tendenzen in der Darstellung der Evangelien; Christliche Symbole und deren Bedeutung; Künstlerische Darstellungen; Jesus Christus als Erlöser; Bedeutung der Gottessohnschaft Jesu; Paulinische Christologie
  • Bibelstellen: Mt 5,3-12; 21-48; Mt 13,31-32; Mt 20,1-16; Mt 26,6-13; Mk 10,13-16; Mk 10,46-52; Mk 14,1-16,20; Lk 2,1-20; Lk 15,13-32; Lk 19,1-10; Joh 8,1-11; 1 Kor 15,3-5
  • Grundbegriffe: Auferstehung/Auferweckung, Bergpredigt, Berufung, Buße, Christus, Evangelium, Ewiges Leben, Gleichnis, Messias, Nachfolge, Ostern, Pessachfest, Passionszeit, Pharisäer, Reich Gottes, Schabbat, Sadduzäer, Vaterunser, Verkündigung, Wunder und Zeichen, Zeloten, Zöllner

Nach der Verantwortung in der Welt und der Gesellschaft fragen

  • Biblische Schöpfungserzählung beschreiben
  • Gemeinsames Lebensrecht aller Geschöpfe
  • Beitrag zum Erhalt der Schöpfung
  • Solidarität und Teilen in der Einen Welt

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften, Philosophie (Wahlpflichtbereich).
  • 5/6: Biblische / außerbiblische Schöpfungserzählungen; Der Mensch in seiner Beziehung zur Natur und Umwelt; Stellung der Frau in den biblischen Schöpfungserzählungen und in der Gesellschaft; Tier- und Artenschutz; Gefährdungen der Natur; Verantwortung für Welt und Umwelt; Beispiele christlichen Engagements und solidarischen Handelns / Werke der Barmherzigkeit; Armut und Reichtum im Kontext der Globalisierung; Kinder in armen Ländern / Kinderrechtscharta
  • 7/8: Dekalog; Bergpredigt / Goldene Regel; Jesu Verhalten gegenüber den religiösen Gesetzen seiner Zeit; Biblische Friedenshoffnung und Gewaltverzicht; Verantwortung gegenüber dem Nächsten; Beispiele karitativen Handelns im Alltag; Saulus/Paulus; Sophie Scholl; Dietrich Bonhoeffer; Pater Alfred Delp; Pater Maximilian Kolbe; Martin Luther King; Mahatma Gandhi; Beispielhafte Personen aus der Region; Befreiungstheologie in Südamerika
  • 9/10: Verbindlichkeit unterschiedlicher Normen; Verhältnis von Ethik und Naturwissenschaften; Wirtschaftsethik; Leben mit Behinderung; Schutz ungeborenen Lebens; Sexualethik; Soziale Gerechtigkeit; Friedenssicherung und Friedensethik; Caritas; Kirchliche Stellungnahmen zu ethischen Themen; Grundprinzipien katholischer Soziallehre; Sozialenzykliken der Päpste; Rollen in unterschiedlichen Gemeinschaften; Formen eines einfühlsamen und respektvollen Umgangs miteinander
  • Bibelstellen: Gen 1-2; Ex 20,1-17; 1 Kön 21,1-29; Jes 32,15-20; Am 5,7-15; Mk 12,28-31; Mt 5,38-42; 5,43-48; 7,12; Mt 25,34-40; Lk 10,25-37; Lk 18,18-30; Gal 3,27-30
  • Grundbegriffe: Caritas, Dekalog, Diakonie, Ethik, Freiheit, Gerechtigkeit, Globalisierung, Goldene Regel, Katholische Soziallehre, Moral, Nachfolge, Schöpfung, Solidarität, Verantwortung, Vergebung, Vorbild, Wertekonflikt, Werte und Normen

Nach Glaube und Kirche fragen

  • Bibel als Glaubensbuch
  • Katholisches und evangelisches Gemeindeleben
  • Katholische Feste und Symbole

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Projekt „Soziales Handeln“ (Wahlpflichtbereich).
  • 5/6: Aufbau und Entstehung der Bibel; Bibel als Ausdruck und Grundlage des christlichen Glaubens; Die Kirchengemeinde als Ort gelebten Glaubens; Gemeinden in der „Dritten Welt“; Das Kirchenjahr: Weihnachten, Ostern, Pfingsten; Sonntagskultur; Christliche Symbole: Adventskranz, Licht, Kreuz
  • 7/8: Leben in der Urgemeinde; Ausbreitung des Christentums; Nachfolge; Apostolisches Glaubensbekenntnis; Ursachen der Reformation und der Kirchenspaltung; Evangelische und katholische Gemeinden und Institutionen in der näheren Umgebung; Sakramente als wesentliche Merkmale katholischen Kirchenverständnisses; Wesentliche Merkmale evangelischer und katholischer Glaubensgrundlagen im Vergleich; Beispiele ökumenischer Zusammenarbeit; Kirchliche Hilfswerke; Besuch diakonischer Einrichtungen; Vorbereitung und Reflexion eines Sozialpraktikums
  • 9/10: Inhalte und Bedeutung des II. Vatikanischen Konzils; Ämterstruktur der Katholischen Kirche; Rechtfertigungslehre / Gemeinsame Erklärung der ev. und kath. Kirche; Kirche als Gemeinschaft der Heiligen; Theologie der Befreiung als Erneuerungsbewegung; Kulturelle Bedeutung von Orden und Klöstern; Die Rolle der Frau in der Kirche; Kirche im Römischen Reich; Kirche im Mittelalter; Kirche in der Neuzeit; Kirchen im Nationalsozialismus zwischen Anpassung und Widerstand
  • Bibelstellen: Mt 20,1-16; Mt 26-28; Lk 1,26-2,20; Lk 10,25-37; Apg 1,4-11; Apg 2 und 4,42-47; Röm 5; 1 Kor 12,12-31 a
  • Grundbegriffe: Altes und Neues Testament, Amt, Bischof, Caritas, Diakonie, evangelisch – katholisch, Evangelium, Katholizismus, Katholikentag, Kirchenjahr, Kirchentag, Kloster, Konfession, Konzil, Mission, Ökumene, Orden, Papst, Pastor, Pfarrer, Priester, Protestantismus, Rechtfertigung, Reformation / Gegenreformation, Synode

Nach Religionen fragen

  • Feste, Rituale und Symbole des Islams
  • Grundzüge des muslimischen Glaubens
  • Feste, Rituale und Symbole des Judentums

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Deutsch, Werte und Normen.
  • 5/6 Islam: Gebetsausübung; Freitag als wöchentlicher Feiertag; Ramadan, Fest des Fastenbrechens; Opferfest; Moscheebesuch, Begegnung mit Muslimen; Monotheismus; Mohammed als Prophet, Religionsstifter und politischer Führer; Abraham; Entstehung und Stellenwert des Koran; Jesus im Koran; Die fünf Säulen; Jenseitsvorstellungen; Islamische Kunst und Architektur
  • 5/6 Judentum: Die Hebräische Bibel als gemeinsame Grundlage von Juden und Christen; Feste: Schabbat, Pessach, Chanukka; Bar Mizwa / Bat Mizwa; Menora / Synagoge
  • 7/8 Judentum: Monotheismus; Erzelternerzählungen; Abraham; Bund und Tora; Propheten; Messiaserwartung; Judenhass und Ausgrenzung in der Geschichte; Stationen der Judenverfolgung und -vernichtung im Dritten Reich (Shoa); Heutiges Judentum in Deutschland; Orthodoxe, konservative und liberale Juden; Zionismus und Nahostkonflikt; Synagogenbesuch, Begegnung mit Juden, Gestaltung eines gemeinsamen Gedenktages
  • 7/8 Islam: Alltag der Muslime in Deutschland; Mögliche Konflikte in der Religionsausübung (Dschihad, Islamismus, Sharia); Rolle der Frau; Judentum, Christentum und Islam als abrahamitische Religionen
  • 9/10 Buddhismus: Buddha als Religionsstifter; Erlösungswege / Nirvana; Askese und Respekt vor dem Anderen; „Drei Fahrzeuge“; Mönchtum; Spirituelle Handlungen; Dalai Lama – Kult in Tibet
  • 9/10 Hinduismus: Totenriten; Vielfältige Götterverehrung; Wallfahrten; Mönchtum / Priester; Veden und Upanishaden; Polytheismus und ewige Weltordnung; Kastenwesen; Erlösungswege; Karmalehre / Kreislauf der Wiedergeburten; Respekt vor allem Lebendigen; Gewaltfreier Widerstand: Gandhi
  • 9/10: Weltethos (Hans Küng); Konzil der Weltreligionen; Vergleich der Religionen
  • Bibelstellen: Gen 15,1-21; Ex 13,3-10; Ex 31,12-17; Dtn 6,4-9; Dtn 26,5-9; weitere Auszüge aus Exodus; Auszüge aus den Prophetenbüchern (besonders Amos, Jesaja, Jeremia)
  • Grundbegriffe Islam: abrahamitische Religion, Dschihad, Koran, Monotheismus, Moschee, Ramadan, Sharia
  • Grundbegriffe Judentum: Bar Mizwa / Bat Mizwa, Bundesschluss, Dekalog, Exodus, Holocaust, Messias, Pessach, Propheten, Schabbat, Shoa, Synagoge, Tora
  • Grundbegriffe Buddhismus: Achtfacher Pfad, Askese, Meditation, Nirvana, Vier edle Wahrheiten

Jahrgang 7–8

Nach dem Menschen fragen

  • Gewissen und Gewissensentscheidungen deuten
  • Ich und Gesellschaft im Menschenbild
  • Zuwendung Gottes als Voraussetzung der Erlösung

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften.
  • 5/6: Gottesebenbildlichkeit des Menschen; Menschenrechte / Menschenwürde; Gleichberechtigung von Mädchen und Junge, Frau und Mann; Selbstbild und Fremdbild; Akzeptieren eigener Gefühle; Konkurrenz und Konflikt; Freundschaft und Gemeinschaft
  • 7/8: Gewissenstheorien / Gewissensfreiheit; Schuld, Sünde, Strafe, Umkehr und Vergebung; Das Bußsakrament; Lebenswege und -ziele; Meine Rolle in Schule, Familie und Gesellschaft; Anpassung und Widerstand; Verantwortung der Christen für die Gesellschaft; Krisenbewältigung und Sinnfrage; Menschenbilder; Werbung, Konsum und Verzicht; Mode, Trends, Idole, Vorbilder; Freundschaft, Liebe und Sexualität
  • 9/10: Liebe, Vertrauen, Sexualität; Lebensformen, verlässliche Partnerschaft; Sakrament der Ehe; Fragwürdige Sinnangebote und ihre Gefahren; Sterben und Tod in verschiedenen Lebensaltern; Sterbe- und Trauerbegleitung; Sterbephasen und Nahtod-Erfahrungen; Sterben, Tod und Menschenwürde; Trauer und Bestattungsriten; Hoffnung über den Tod hinaus; Sündenfall und Paradies
  • Bibelstellen: Gen 1-3; Gen 4; Ps 23; Mt 5,21-48; Mt 22,34-40; Mt 25,14-30; Lk 14,15-24; 1 Kor 13,1-13
  • Grundbegriffe: Barmherzigkeit, Gewissen, Gottesebenbildlichkeit, Menschenwürde, Nächstenliebe, Schuld und Vergebung, Strafe, Sünde und Sühne, Trauer

Nach Gott fragen

  • Einzigartigkeit Gottes und andere Religionen
  • Hinwendung zu Gott als Lebensperspektive

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang.
  • 5/6: Alttestamentliche Gottesbilder; Neutestamentliche Gottesbilder; Lieder; Riten; Meditationen und Stilleübungen; Existenzielle Lebenskrisen, die die Frage nach Gott aufwerfen; Gebete / Vater unser / eigene Gebete
  • 7/8: Erstes und zweites Gebot; Monotheismus; Gott und Götzen; Gottesbild Jesu; Glaubensbekenntnisse; Gottesvorstellungen in den abrahamitischen Religionen; Propheten; Glaube in einer säkularen Umwelt; Vorbilder
  • 9/10: Hiob; Theodizee; Glaube angesichts von Katastrophen; Atheismus; Reich-Gottes-Vorstellungen; Eschatologie / Ewiges Leben; Religiöse Biografien; Saulus - Paulus; Schöpfungsglaube und Evolutionstheorie; Zusammenhang von Gottes- und Menschenbildern
  • Bibelstellen: Gen 12 ff; Ex 3,1-10; Ex 13-14; Ex 20,1-21; Ps 4; 8; 104; Gen 1u.2; Ps 23; Buch Hiob; Jes 42,5-8; Mt 20,1-16; Mt 6,9-13; Lk 15,11-32; Apg 9,1-19; 1 Kor 15,3-5
  • Grundbegriffe: Dreieinigkeit / Trinität, Eschatologie, Glaubensbekenntnis, Gleichnis, Götze, Heiliger Geist, JHWH, Monotheismus, Reich Gottes, Theodizee

Nach Jesus Christus fragen

  • Ruf zur Nachfolge begründen
  • Reich-Gottes-Botschaft beurteilen

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Kunst, Musik.
  • 5/6: Politische Gliederung und Geographie Palästinas; Römische Herrschaft; Besondere Wirkungsstätten Jesu; Lebensverhältnisse in Palästina; Jesu Verhältnis zu den gesellschaftlichen und religiösen Gruppierungen seiner Zeit; Tora, Synagoge, Gebetsrituale, Symbole jüdischen Glaubens; Sabbat und Reinheitsvorschriften; Wunder Jesu; Jesus und die Frauen; Jesus und die Kinder; Hl. Maria, Mutter Jesu
  • 7/8: Beispiele für Nachfolge aus Antike und Mittelalter; Beispiele für Nachfolge aus der Neuzeit; Jugendarbeit des Don Bosco; Hl. Vinzenz als Gründer der Caritasvereine; Nachfolge Jesu durch Alltagshandeln; Heilungswunder; Reich Gottes-Gleichnisse; Das Schon-jetzt und Noch-nicht des Gottesreiches
  • 9/10: Passionsgeschichten; Historische Ursachen des Todes Jesu; Antijudaistische Tendenzen in der Darstellung der Evangelien; Christliche Symbole und deren Bedeutung; Künstlerische Darstellungen; Jesus Christus als Erlöser; Bedeutung der Gottessohnschaft Jesu; Paulinische Christologie
  • Bibelstellen: Mt 5,3-12; 21-48; Mt 13,31-32; Mt 20,1-16; Mt 26,6-13; Mk 10,13-16; Mk 10,46-52; Mk 14,1-16,20; Lk 2,1-20; Lk 15,13-32; Lk 19,1-10; Joh 8,1-11; 1 Kor 15,3-5
  • Grundbegriffe: Auferstehung/Auferweckung, Bergpredigt, Berufung, Buße, Christus, Evangelium, Ewiges Leben, Gleichnis, Messias, Nachfolge, Ostern, Pessachfest, Passionszeit, Pharisäer, Reich Gottes, Schabbat, Sadduzäer, Vaterunser, Verkündigung, Wunder und Zeichen, Zeloten, Zöllner

Nach der Verantwortung in der Welt und der Gesellschaft fragen

  • Biblische Gebote auf Alltag beziehen
  • Liebesgebote als Kern christlicher Ethik
  • Glaube und Lebensgestaltung

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften, Philosophie (Wahlpflichtbereich).
  • 5/6: Biblische / außerbiblische Schöpfungserzählungen; Der Mensch in seiner Beziehung zur Natur und Umwelt; Stellung der Frau in den biblischen Schöpfungserzählungen und in der Gesellschaft; Tier- und Artenschutz; Gefährdungen der Natur; Verantwortung für Welt und Umwelt; Beispiele christlichen Engagements und solidarischen Handelns / Werke der Barmherzigkeit; Armut und Reichtum im Kontext der Globalisierung; Kinder in armen Ländern / Kinderrechtscharta
  • 7/8: Dekalog; Bergpredigt / Goldene Regel; Jesu Verhalten gegenüber den religiösen Gesetzen seiner Zeit; Biblische Friedenshoffnung und Gewaltverzicht; Verantwortung gegenüber dem Nächsten; Beispiele karitativen Handelns im Alltag; Saulus/Paulus; Sophie Scholl; Dietrich Bonhoeffer; Pater Alfred Delp; Pater Maximilian Kolbe; Martin Luther King; Mahatma Gandhi; Beispielhafte Personen aus der Region; Befreiungstheologie in Südamerika
  • 9/10: Verbindlichkeit unterschiedlicher Normen; Verhältnis von Ethik und Naturwissenschaften; Wirtschaftsethik; Leben mit Behinderung; Schutz ungeborenen Lebens; Sexualethik; Soziale Gerechtigkeit; Friedenssicherung und Friedensethik; Caritas; Kirchliche Stellungnahmen zu ethischen Themen; Grundprinzipien katholischer Soziallehre; Sozialenzykliken der Päpste; Rollen in unterschiedlichen Gemeinschaften; Formen eines einfühlsamen und respektvollen Umgangs miteinander
  • Bibelstellen: Gen 1-2; Ex 20,1-17; 1 Kön 21,1-29; Jes 32,15-20; Am 5,7-15; Mk 12,28-31; Mt 5,38-42; 5,43-48; 7,12; Mt 25,34-40; Lk 10,25-37; Lk 18,18-30; Gal 3,27-30
  • Grundbegriffe: Caritas, Dekalog, Diakonie, Ethik, Freiheit, Gerechtigkeit, Globalisierung, Goldene Regel, Katholische Soziallehre, Moral, Nachfolge, Schöpfung, Solidarität, Verantwortung, Vergebung, Vorbild, Wertekonflikt, Werte und Normen

Nach Glaube und Kirche fragen

  • Kirche und Oster-/Pfingstereignisse
  • Gründe für die Kirchenspaltung
  • Konfessionen vergleichen und Dialog führen
  • Karitatives Handeln beurteilen

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Projekt „Soziales Handeln“ (Wahlpflichtbereich).
  • 5/6: Aufbau und Entstehung der Bibel; Bibel als Ausdruck und Grundlage des christlichen Glaubens; Die Kirchengemeinde als Ort gelebten Glaubens; Gemeinden in der „Dritten Welt“; Das Kirchenjahr: Weihnachten, Ostern, Pfingsten; Sonntagskultur; Christliche Symbole: Adventskranz, Licht, Kreuz
  • 7/8: Leben in der Urgemeinde; Ausbreitung des Christentums; Nachfolge; Apostolisches Glaubensbekenntnis; Ursachen der Reformation und der Kirchenspaltung; Evangelische und katholische Gemeinden und Institutionen in der näheren Umgebung; Sakramente als wesentliche Merkmale katholischen Kirchenverständnisses; Wesentliche Merkmale evangelischer und katholischer Glaubensgrundlagen im Vergleich; Beispiele ökumenischer Zusammenarbeit; Kirchliche Hilfswerke; Besuch diakonischer Einrichtungen; Vorbereitung und Reflexion eines Sozialpraktikums
  • 9/10: Inhalte und Bedeutung des II. Vatikanischen Konzils; Ämterstruktur der Katholischen Kirche; Rechtfertigungslehre / Gemeinsame Erklärung der ev. und kath. Kirche; Kirche als Gemeinschaft der Heiligen; Theologie der Befreiung als Erneuerungsbewegung; Kulturelle Bedeutung von Orden und Klöstern; Die Rolle der Frau in der Kirche; Kirche im Römischen Reich; Kirche im Mittelalter; Kirche in der Neuzeit; Kirchen im Nationalsozialismus zwischen Anpassung und Widerstand
  • Bibelstellen: Mt 20,1-16; Mt 26-28; Lk 1,26-2,20; Lk 10,25-37; Apg 1,4-11; Apg 2 und 4,42-47; Röm 5; 1 Kor 12,12-31 a
  • Grundbegriffe: Altes und Neues Testament, Amt, Bischof, Caritas, Diakonie, evangelisch – katholisch, Evangelium, Katholizismus, Katholikentag, Kirchenjahr, Kirchentag, Kloster, Konfession, Konzil, Mission, Ökumene, Orden, Papst, Pastor, Pfarrer, Priester, Protestantismus, Rechtfertigung, Reformation / Gegenreformation, Synode

Nach Religionen fragen

  • Jüdischer Glaube und Beziehung zum Christentum
  • Judentum und Verfolgung im Nationalsozialismus
  • Dialog mit Anhängern des jüdischen Glaubens
  • Situation der Muslime in westlichen Gesellschaften

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Deutsch, Werte und Normen.
  • 5/6 Islam: Gebetsausübung; Freitag als wöchentlicher Feiertag; Ramadan, Fest des Fastenbrechens; Opferfest; Moscheebesuch, Begegnung mit Muslimen; Monotheismus; Mohammed als Prophet, Religionsstifter und politischer Führer; Abraham; Entstehung und Stellenwert des Koran; Jesus im Koran; Die fünf Säulen; Jenseitsvorstellungen; Islamische Kunst und Architektur
  • 5/6 Judentum: Die Hebräische Bibel als gemeinsame Grundlage von Juden und Christen; Feste: Schabbat, Pessach, Chanukka; Bar Mizwa / Bat Mizwa; Menora / Synagoge
  • 7/8 Judentum: Monotheismus; Erzelternerzählungen; Abraham; Bund und Tora; Propheten; Messiaserwartung; Judenhass und Ausgrenzung in der Geschichte; Stationen der Judenverfolgung und -vernichtung im Dritten Reich (Shoa); Heutiges Judentum in Deutschland; Orthodoxe, konservative und liberale Juden; Zionismus und Nahostkonflikt; Synagogenbesuch, Begegnung mit Juden, Gestaltung eines gemeinsamen Gedenktages
  • 7/8 Islam: Alltag der Muslime in Deutschland; Mögliche Konflikte in der Religionsausübung (Dschihad, Islamismus, Sharia); Rolle der Frau; Judentum, Christentum und Islam als abrahamitische Religionen
  • 9/10 Buddhismus: Buddha als Religionsstifter; Erlösungswege / Nirvana; Askese und Respekt vor dem Anderen; „Drei Fahrzeuge“; Mönchtum; Spirituelle Handlungen; Dalai Lama – Kult in Tibet
  • 9/10 Hinduismus: Totenriten; Vielfältige Götterverehrung; Wallfahrten; Mönchtum / Priester; Veden und Upanishaden; Polytheismus und ewige Weltordnung; Kastenwesen; Erlösungswege; Karmalehre / Kreislauf der Wiedergeburten; Respekt vor allem Lebendigen; Gewaltfreier Widerstand: Gandhi
  • 9/10: Weltethos (Hans Küng); Konzil der Weltreligionen; Vergleich der Religionen
  • Bibelstellen: Gen 15,1-21; Ex 13,3-10; Ex 31,12-17; Dtn 6,4-9; Dtn 26,5-9; weitere Auszüge aus Exodus; Auszüge aus den Prophetenbüchern (besonders Amos, Jesaja, Jeremia)
  • Grundbegriffe Islam: abrahamitische Religion, Dschihad, Koran, Monotheismus, Moschee, Ramadan, Sharia
  • Grundbegriffe Judentum: Bar Mizwa / Bat Mizwa, Bundesschluss, Dekalog, Exodus, Holocaust, Messias, Pessach, Propheten, Schabbat, Shoa, Synagoge, Tora
  • Grundbegriffe Buddhismus: Achtfacher Pfad, Askese, Meditation, Nirvana, Vier edle Wahrheiten

Jahrgang 9–10

Nach dem Menschen fragen

  • Geschlechtlichkeit und Partnerschaft verantwortlich leben
  • Grenzsituationen als Herausforderung der Sinnfrage
  • Christliche Antworten auf Sinnfragen erörtern
  • Menschenwürde in Konfliktfällen beurteilen

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften.
  • 5/6: Gottesebenbildlichkeit des Menschen; Menschenrechte / Menschenwürde; Gleichberechtigung von Mädchen und Junge, Frau und Mann; Selbstbild und Fremdbild; Akzeptieren eigener Gefühle; Konkurrenz und Konflikt; Freundschaft und Gemeinschaft
  • 7/8: Gewissenstheorien / Gewissensfreiheit; Schuld, Sünde, Strafe, Umkehr und Vergebung; Das Bußsakrament; Lebenswege und -ziele; Meine Rolle in Schule, Familie und Gesellschaft; Anpassung und Widerstand; Verantwortung der Christen für die Gesellschaft; Krisenbewältigung und Sinnfrage; Menschenbilder; Werbung, Konsum und Verzicht; Mode, Trends, Idole, Vorbilder; Freundschaft, Liebe und Sexualität
  • 9/10: Liebe, Vertrauen, Sexualität; Lebensformen, verlässliche Partnerschaft; Sakrament der Ehe; Fragwürdige Sinnangebote und ihre Gefahren; Sterben und Tod in verschiedenen Lebensaltern; Sterbe- und Trauerbegleitung; Sterbephasen und Nahtod-Erfahrungen; Sterben, Tod und Menschenwürde; Trauer und Bestattungsriten; Hoffnung über den Tod hinaus; Sündenfall und Paradies
  • Bibelstellen: Gen 1-3; Gen 4; Ps 23; Mt 5,21-48; Mt 22,34-40; Mt 25,14-30; Lk 14,15-24; 1 Kor 13,1-13
  • Grundbegriffe: Barmherzigkeit, Gewissen, Gottesebenbildlichkeit, Menschenwürde, Nächstenliebe, Schuld und Vergebung, Strafe, Sünde und Sühne, Trauer

Nach Gott fragen

  • Deutungen vom Wirken Gottes vergleichen
  • Beziehung zu Gott als lebenslanger Prozess

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang.
  • 5/6: Alttestamentliche Gottesbilder; Neutestamentliche Gottesbilder; Lieder; Riten; Meditationen und Stilleübungen; Existenzielle Lebenskrisen, die die Frage nach Gott aufwerfen; Gebete / Vater unser / eigene Gebete
  • 7/8: Erstes und zweites Gebot; Monotheismus; Gott und Götzen; Gottesbild Jesu; Glaubensbekenntnisse; Gottesvorstellungen in den abrahamitischen Religionen; Propheten; Glaube in einer säkularen Umwelt; Vorbilder
  • 9/10: Hiob; Theodizee; Glaube angesichts von Katastrophen; Atheismus; Reich-Gottes-Vorstellungen; Eschatologie / Ewiges Leben; Religiöse Biografien; Saulus - Paulus; Schöpfungsglaube und Evolutionstheorie; Zusammenhang von Gottes- und Menschenbildern
  • Bibelstellen: Gen 12 ff; Ex 3,1-10; Ex 13-14; Ex 20,1-21; Ps 4; 8; 104; Gen 1u.2; Ps 23; Buch Hiob; Jes 42,5-8; Mt 20,1-16; Mt 6,9-13; Lk 15,11-32; Apg 9,1-19; 1 Kor 15,3-5
  • Grundbegriffe: Dreieinigkeit / Trinität, Eschatologie, Glaubensbekenntnis, Gleichnis, Götze, Heiliger Geist, JHWH, Monotheismus, Reich Gottes, Theodizee

Nach Jesus Christus fragen

  • Tod und Auferstehung Jesu als Glaubensinhalt
  • Symbolik von Tod und Auferstehung gestalten
  • Auferstehungshoffnung als Lebensausrichtung

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Kunst, Musik.
  • 5/6: Politische Gliederung und Geographie Palästinas; Römische Herrschaft; Besondere Wirkungsstätten Jesu; Lebensverhältnisse in Palästina; Jesu Verhältnis zu den gesellschaftlichen und religiösen Gruppierungen seiner Zeit; Tora, Synagoge, Gebetsrituale, Symbole jüdischen Glaubens; Sabbat und Reinheitsvorschriften; Wunder Jesu; Jesus und die Frauen; Jesus und die Kinder; Hl. Maria, Mutter Jesu
  • 7/8: Beispiele für Nachfolge aus Antike und Mittelalter; Beispiele für Nachfolge aus der Neuzeit; Jugendarbeit des Don Bosco; Hl. Vinzenz als Gründer der Caritasvereine; Nachfolge Jesu durch Alltagshandeln; Heilungswunder; Reich Gottes-Gleichnisse; Das Schon-jetzt und Noch-nicht des Gottesreiches
  • 9/10: Passionsgeschichten; Historische Ursachen des Todes Jesu; Antijudaistische Tendenzen in der Darstellung der Evangelien; Christliche Symbole und deren Bedeutung; Künstlerische Darstellungen; Jesus Christus als Erlöser; Bedeutung der Gottessohnschaft Jesu; Paulinische Christologie
  • Bibelstellen: Mt 5,3-12; 21-48; Mt 13,31-32; Mt 20,1-16; Mt 26,6-13; Mk 10,13-16; Mk 10,46-52; Mk 14,1-16,20; Lk 2,1-20; Lk 15,13-32; Lk 19,1-10; Joh 8,1-11; 1 Kor 15,3-5
  • Grundbegriffe: Auferstehung/Auferweckung, Bergpredigt, Berufung, Buße, Christus, Evangelium, Ewiges Leben, Gleichnis, Messias, Nachfolge, Ostern, Pessachfest, Passionszeit, Pharisäer, Reich Gottes, Schabbat, Sadduzäer, Vaterunser, Verkündigung, Wunder und Zeichen, Zeloten, Zöllner

Nach der Verantwortung in der Welt und der Gesellschaft fragen

  • Christliche Position zu ethischem Konfliktfall
  • Wertekonflikt erklären und Lösungen vertreten
  • Verantwortliches Handeln in Gemeinschaft

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften, Philosophie (Wahlpflichtbereich).
  • 5/6: Biblische / außerbiblische Schöpfungserzählungen; Der Mensch in seiner Beziehung zur Natur und Umwelt; Stellung der Frau in den biblischen Schöpfungserzählungen und in der Gesellschaft; Tier- und Artenschutz; Gefährdungen der Natur; Verantwortung für Welt und Umwelt; Beispiele christlichen Engagements und solidarischen Handelns / Werke der Barmherzigkeit; Armut und Reichtum im Kontext der Globalisierung; Kinder in armen Ländern / Kinderrechtscharta
  • 7/8: Dekalog; Bergpredigt / Goldene Regel; Jesu Verhalten gegenüber den religiösen Gesetzen seiner Zeit; Biblische Friedenshoffnung und Gewaltverzicht; Verantwortung gegenüber dem Nächsten; Beispiele karitativen Handelns im Alltag; Saulus/Paulus; Sophie Scholl; Dietrich Bonhoeffer; Pater Alfred Delp; Pater Maximilian Kolbe; Martin Luther King; Mahatma Gandhi; Beispielhafte Personen aus der Region; Befreiungstheologie in Südamerika
  • 9/10: Verbindlichkeit unterschiedlicher Normen; Verhältnis von Ethik und Naturwissenschaften; Wirtschaftsethik; Leben mit Behinderung; Schutz ungeborenen Lebens; Sexualethik; Soziale Gerechtigkeit; Friedenssicherung und Friedensethik; Caritas; Kirchliche Stellungnahmen zu ethischen Themen; Grundprinzipien katholischer Soziallehre; Sozialenzykliken der Päpste; Rollen in unterschiedlichen Gemeinschaften; Formen eines einfühlsamen und respektvollen Umgangs miteinander
  • Bibelstellen: Gen 1-2; Ex 20,1-17; 1 Kön 21,1-29; Jes 32,15-20; Am 5,7-15; Mk 12,28-31; Mt 5,38-42; 5,43-48; 7,12; Mt 25,34-40; Lk 10,25-37; Lk 18,18-30; Gal 3,27-30
  • Grundbegriffe: Caritas, Dekalog, Diakonie, Ethik, Freiheit, Gerechtigkeit, Globalisierung, Goldene Regel, Katholische Soziallehre, Moral, Nachfolge, Schöpfung, Solidarität, Verantwortung, Vergebung, Vorbild, Wertekonflikt, Werte und Normen

Nach Glaube und Kirche fragen

  • Katholische Kirche als Weltkirche
  • Kirchengeschichte kritisch beurteilen

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Projekt „Soziales Handeln“ (Wahlpflichtbereich).
  • 5/6: Aufbau und Entstehung der Bibel; Bibel als Ausdruck und Grundlage des christlichen Glaubens; Die Kirchengemeinde als Ort gelebten Glaubens; Gemeinden in der „Dritten Welt“; Das Kirchenjahr: Weihnachten, Ostern, Pfingsten; Sonntagskultur; Christliche Symbole: Adventskranz, Licht, Kreuz
  • 7/8: Leben in der Urgemeinde; Ausbreitung des Christentums; Nachfolge; Apostolisches Glaubensbekenntnis; Ursachen der Reformation und der Kirchenspaltung; Evangelische und katholische Gemeinden und Institutionen in der näheren Umgebung; Sakramente als wesentliche Merkmale katholischen Kirchenverständnisses; Wesentliche Merkmale evangelischer und katholischer Glaubensgrundlagen im Vergleich; Beispiele ökumenischer Zusammenarbeit; Kirchliche Hilfswerke; Besuch diakonischer Einrichtungen; Vorbereitung und Reflexion eines Sozialpraktikums
  • 9/10: Inhalte und Bedeutung des II. Vatikanischen Konzils; Ämterstruktur der Katholischen Kirche; Rechtfertigungslehre / Gemeinsame Erklärung der ev. und kath. Kirche; Kirche als Gemeinschaft der Heiligen; Theologie der Befreiung als Erneuerungsbewegung; Kulturelle Bedeutung von Orden und Klöstern; Die Rolle der Frau in der Kirche; Kirche im Römischen Reich; Kirche im Mittelalter; Kirche in der Neuzeit; Kirchen im Nationalsozialismus zwischen Anpassung und Widerstand
  • Bibelstellen: Mt 20,1-16; Mt 26-28; Lk 1,26-2,20; Lk 10,25-37; Apg 1,4-11; Apg 2 und 4,42-47; Röm 5; 1 Kor 12,12-31 a
  • Grundbegriffe: Altes und Neues Testament, Amt, Bischof, Caritas, Diakonie, evangelisch – katholisch, Evangelium, Katholizismus, Katholikentag, Kirchenjahr, Kirchentag, Kloster, Konfession, Konzil, Mission, Ökumene, Orden, Papst, Pastor, Pfarrer, Priester, Protestantismus, Rechtfertigung, Reformation / Gegenreformation, Synode

Nach Religionen fragen

  • Rituale und Symbole einer fernöstlichen Religion
  • Glaubenslehre einer fernöstlichen Religion
  • Glaubensinhalte und Ethik vergleichen
  • Gemeinsamer ethischer Kern der Weltreligionen

Orientierung, nicht verbindlich

Mögliche Inhalte für den Kompetenzerwerb

  • Mögliche Inhalte, Bibelstellen und Grundbegriffe je Doppeljahrgang; Zusammenarbeit möglich mit Gesellschaftslehre, Deutsch, Werte und Normen.
  • 5/6 Islam: Gebetsausübung; Freitag als wöchentlicher Feiertag; Ramadan, Fest des Fastenbrechens; Opferfest; Moscheebesuch, Begegnung mit Muslimen; Monotheismus; Mohammed als Prophet, Religionsstifter und politischer Führer; Abraham; Entstehung und Stellenwert des Koran; Jesus im Koran; Die fünf Säulen; Jenseitsvorstellungen; Islamische Kunst und Architektur
  • 5/6 Judentum: Die Hebräische Bibel als gemeinsame Grundlage von Juden und Christen; Feste: Schabbat, Pessach, Chanukka; Bar Mizwa / Bat Mizwa; Menora / Synagoge
  • 7/8 Judentum: Monotheismus; Erzelternerzählungen; Abraham; Bund und Tora; Propheten; Messiaserwartung; Judenhass und Ausgrenzung in der Geschichte; Stationen der Judenverfolgung und -vernichtung im Dritten Reich (Shoa); Heutiges Judentum in Deutschland; Orthodoxe, konservative und liberale Juden; Zionismus und Nahostkonflikt; Synagogenbesuch, Begegnung mit Juden, Gestaltung eines gemeinsamen Gedenktages
  • 7/8 Islam: Alltag der Muslime in Deutschland; Mögliche Konflikte in der Religionsausübung (Dschihad, Islamismus, Sharia); Rolle der Frau; Judentum, Christentum und Islam als abrahamitische Religionen
  • 9/10 Buddhismus: Buddha als Religionsstifter; Erlösungswege / Nirvana; Askese und Respekt vor dem Anderen; „Drei Fahrzeuge“; Mönchtum; Spirituelle Handlungen; Dalai Lama – Kult in Tibet
  • 9/10 Hinduismus: Totenriten; Vielfältige Götterverehrung; Wallfahrten; Mönchtum / Priester; Veden und Upanishaden; Polytheismus und ewige Weltordnung; Kastenwesen; Erlösungswege; Karmalehre / Kreislauf der Wiedergeburten; Respekt vor allem Lebendigen; Gewaltfreier Widerstand: Gandhi
  • 9/10: Weltethos (Hans Küng); Konzil der Weltreligionen; Vergleich der Religionen
  • Bibelstellen: Gen 15,1-21; Ex 13,3-10; Ex 31,12-17; Dtn 6,4-9; Dtn 26,5-9; weitere Auszüge aus Exodus; Auszüge aus den Prophetenbüchern (besonders Amos, Jesaja, Jeremia)
  • Grundbegriffe Islam: abrahamitische Religion, Dschihad, Koran, Monotheismus, Moschee, Ramadan, Sharia
  • Grundbegriffe Judentum: Bar Mizwa / Bat Mizwa, Bundesschluss, Dekalog, Exodus, Holocaust, Messias, Pessach, Propheten, Schabbat, Shoa, Synagoge, Tora
  • Grundbegriffe Buddhismus: Achtfacher Pfad, Askese, Meditation, Nirvana, Vier edle Wahrheiten

So wird daraus dein Stoffverteilungsplan

Statt den Bildungsplan für Religion (kath.) (Integrierte Gesamtschule) von Hand auf das Schuljahr zu verteilen, planst du mit LehrerCopilot in drei Schritten:

  1. Schritt 1

    Klasse und Schuljahr anlegen

    Wähle Religion (kath.) und deinen Jahrgang – LehrerCopilot kennt die Kompetenzen dieses Bildungsplans bereits.

  2. Schritt 2

    Stoffverteilungsplan vorschlagen lassen

    Die KI verteilt passende Einheiten über das Schuljahr, abgestimmt auf deine Stunden und Schwerpunkte.

  3. Schritt 3

    Jede Einheit mit Kompetenzbezug

    Jede Einheit zeigt, auf welche Kompetenzen sie einzahlt – mit dem vollständigen Wortlaut aus dem Bildungsplan.

Kostenlos startenKostenlos und ohne Kreditkarte. Die KI-Planung ist im Pro-Abo enthalten.

Dargestellt sind die Themenbereiche und Kurztitel der Kompetenzen aus Religion (kath.), IGS, Sek I, NDS. Den vollständigen Wortlaut jeder Kompetenz findest du in LehrerCopilot und im offiziellen Dokument des Kultusministeriums. Maßgeblich ist allein das offizielle Dokument.

Weitere Fächer – Integrierte Gesamtschule Niedersachsen

  • Arbeit-Wirtschaft-Technik
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  • Deutsch
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  • Gesellschaftslehre
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